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Das Eis hat die Wasserstrassen im Griff
Hauptverkehrsachse wird für die Schifffahrt gesperrt
(02.02.2012 / sya)
Die Wasserstraßen
des Wasser- und Schifffahrtsamtes Brandenburg werden ab 03.02.2012, mittags
für die Schifffahrt komplett gesperrt. Infolge des heftigen Wintereinbruchs
mit zweistelligen Minusgraden in der Nacht und Dauerfrost am Tag, hat sich
die Vereisung auf der Unteren Havelwasserstraße (UHW) ausgebreitet. Nachdem
in den letzten Tagen bereits wenig befahrene Bereiche gesperrt wurden, kann
die Schifffahrtsrinne insbesondere auf dem Quenz- und Plauer See nicht mehr
mit Eisbrechern freigehalten werden.Wartenden Schiffen kann daher nur noch
vor dem Wochenende die Weiterfahrt ermöglicht werden. An der stauregulierten
Havel werden somit ab Freitag die Eisbrecher an den wasserbaulichen Anlagen
stationiert, um Schäden durch Eisgang abzuwenden. Im Bereich der
Mündungsstrecke (Gnevsdorfer Vorfluter) und dem Streckenabschnitt von
Quitzöbel bis Rathenow werden zusätzlich Kontrollfahrten mit Eisbrechern
zwischen den einzelnen Wehranlagen durchgeführt, so dass Eisversetzungen und
daraus resultierende erhöhte Wasserstände rechtzeitig erkannt und möglichst
vermieden werden.■
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